
Gerade bin ich für ein Jahr in Kambodscha, genauer in einem kleinen Dorf namens Keov Mony in der Provinz Pursat im Westen des Königreichs. Hier lebe und arbeite ich in einem Projekt namens CROAP, was auf Khmer – die Sprache die man in Kambodscha spricht – „Samen“ bedeutet. Die Bedeutung wurde aber für das Projekt erweitert: “Centre for Research on Optimal Agricultural Practices”. Ziel ist es, durch zahlreiche Projekte das Leben der ländlichen Bevölkerung zu verbessern, die oft von großer Armut betroffen ist. So soll beispielsweise SRI (System of Rice Intensification), das ist eine ökologische Reisanbaumethode verbreitet werden. Zudem gibt es Womens- und Farmersgroups und eine einige Kilometer entfernte Demonstration Farm, auf der bald ein Cafe aufmachen soll.
Auf dem Gelände von Croap befindet sich außerdem das Soriya Learning Center. Auch das Wort „Soriya“ ist Khmer und bedeutet „Sonne“. In Soriya wird größtenteils nach der Montessoripädagogik gearbeitet und so die Selbstständigkeit der Kinder gefördert. Vormittags kommen Kindergartenkinder im Alter von drei bis fünf Jahren, am Nachmittag Kinder im Volksschulalter zur „Enrichment Class“.
In diesem Jahr arbeite ich sowohl im Soriya Learing Center, als auch im SRI Projekt und auf der Demonstration Farm.
