„Baba“

Herzlich willkommen zu meinem ersten Eintrag!

Ich will euch ein bisschen erzählen, wie ich meine letzten Wochen vor dem Abflug noch zu Hause verbracht habe.

Mitte Juli hatte ich das große Glück, ein paar Tage in Passau bei jener Frau zu verbringen, die „mein“ Projekt in Kambodscha mitgegründet hat: Irmgard Paulik. Ich durfte sie zwei Tage in die Ilztalschule (https://www.ilztalschule.de/) begleiten, in der ich Montessori-Materialien und -Pädagogik ein bisschen kennenlernen konnte. Das war insofern hilfreich, da in dem Soriya Learning Center, bei dem ich mitarbeiten werde, auch mit Montessoripädagogik gearbeitet wird. Zudem hatte ich die einmalige Chance, Irmgard mit Fragen zu Kambodscha und dem Projekt zu löchern. Im Jänner wird sie mit einigen ihrer Schülerinnen und Schüler das Projekt besuchen und ich freue mich jetzt schon!

Von Passau aus ging es weiter nach Nürnberg zum letzten Vorbereitungsseminar. Es war wie immer schön die anderen Mitfreiwilligen und die Betreuerinnen wiederzusehen und noch einige wichtige Impulse vor der Ausreise zu bekommen. Die abschließende Abschlussfeier war auch sehr schön und ich war überrascht wie sehr mir der Abschied von den anderen nahegegangen ist; eigentlich hatten wir uns nur ein paar Mal gesehen, aber ich denke, dass uns die Vorbereitungen auf das nächste Jahr einfach nahegebracht haben.

Die JesuitVolunteers 2019/20

Am Tag nach meiner Rückkehr aus Nürnberg ging es für mich gleich weiter zum Pfadfinderlager nach Rovinj wo ich eine schöne Zeit mit meinen Freundinnen und Freunden verbracht habe, baden, klettern und Lagerfeuer inklusive.

Lagerfeuer am Pfadilager

Wieder zu Hause in Graz ging es mit den finalen Vorbereitungen los, ab und zu unterbrochen von Treffen mit FreundInnen und Zeit mit der Familie. So ein Auslandsjahr ist dann doch ein großer organisatorischer Aufwand und ständig tauchten noch Dinge auf, die erledigt oder besorgt werden wollten.

Letzten Freitag feierte ich dann gemeinsam mit einer lieben Freundin von mir unsere gemeinsame Geburtstags/Abschiedsparty, da wir beide 18 geworden sind und sie in eine andere Stadt zieht um dort zu studieren. Es war sehr schön so viele Leute noch ein letztes Mal zu sehen und gemeinsam einfach nochmal Spaß zu haben.

Jetzt sind es nur noch 5 Tage zu meiner Abreise und die Zeit bis dorthin werde ich noch mit meinen FreundInnen, meiner Familie und Khmer lernen verbringen.

Ich blicke meiner Abreise zwar mit gemischten Gefühlen entgegen, aber die Vorfreude überwiegt eindeutig. Die Zeit ist auch einfach reif; noch länger will und kann ich mich nicht mehr vorbereiten. Ich bin bereit.

Baba, Graz. Ich werd dich vermissen!

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